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Jamaica Blue Mountain Kaffee – Was macht seinen Preis aus?

Die Insel Jamaika ist bekannt für ihre fantastischen Sandstrände, die Reggae-Musik, Bob Marley und für Kaffee. Die hohe Nachfrage nach dem Jamaica Blue Mountain Kaffee unter passionierten Kaffeetrinkern hat den Preis auf über 50 Euro pro Pfund getrieben. Was hat es mit diesem besonderen Kaffee, für den ein solch hoher Preis bezahlt wird, auf sich?

Jamaica Blue Mountains

Getreu seinen Namen wächst der Jamaica Blue Mountain Kaffee* in der Blue Mountain Region von Jamaika zwischen Kingston im Süden und Port Maria im Norden. Die Blue Mountains sind bis zu 3000 Meter hoch und der höchste Punkt in der Karibik. Das Gebiet zeichnet sich durch ein kühles, feuchtes Klima und dunklem, reichhaltigen Boden mit einer guten Drainage aus – ideale Voraussetzungen für die Kultivierung von Kaffee. Obwohl er nicht ursprünglich in Jamaika beheimatet ist, ist er das Hauptexportgut der Insel.

Welche Richtlinien müssen die Jamaica Blue Mountain Kaffeebohnen erfüllen?

Nicht alle Bohnen aus den Blue Mountains dürfen den Namen „Jamaica Blue Mountain“ tragen. Der Vorstand der Kaffeeindustrie von Jamaika muss jeden Beutel Kaffee zertifizieren, um sicherzustellen, dass nur die hochwertigsten Bohnen mit der prestigeträchtigen Marke ausgezeichnet werden. Der Vorstand erkennt nur Kaffeebohnen an, die in bestimmten Berggebieten der Blue Mountains gewachsen sind: St. Andreas, St. Thomas, Portland und St. Maria.

Es besteht ein Regulierungsgesetz, aus dem hervorgeht, dass der Jamaica Blue Mountain Kaffee auf Grundlage der Größe der Bohnen, in drei verschiedene Sorten eingeteilt werden muss. Der Hintergrund dieser Herangehensweise ist, dass Kaffeebohnen, die in höheren Lagen gewachsen sind, größer sind und eine bessere Kaffeequalität aufweisen.

Jamaica Blue Mountain Kaffee

Der strenge Qualitätsstandard für Jamaica Blue Mountain Kaffee schließt Bohnen aus, die andere Hersteller für ihre Kaffeesorten verwenden würden. Im Auswahlverfahren werden auch Maragogype (Elefantenbohnen) aussortiert. Diese Bohnen sind zwar ebenfalls wertvoll, aber sie werden aufgrund des Reinheitsgebots in der Blue Mountain Kaffeeproduktion nicht verwendet.

Mindestens 96 Prozent der Bohnen müssen gleich groß und bläulich-grün sein. Saure und schwarze Bohnen oder Fremdkörper jeglicher Art gelten als unverzeihliche Mängel und werden aussortiert. Es ist eine besonders große Sorgfalt nötig, um den Standard zu bewahren, den die Kaffeeliebhaber erwarten.

Das Gebiet, in dem die jamaikanischen blauen Bergbohnen wachsen, ist relativ klein und dementsprechend kann nur eine begrenzte Menge des teuren Kaffees produziert werden. Die unvergleichliche Qualität, die sich aus der sorgfältigen Kultivierung ergibt und der berühmte Name des jamaikanischen blauen Berges, hat zu dem Ruf als eine der begehrtesten Kaffeesorten der Welt beigetragen. Solange die Nachfrage weiter hoch ist, wird er einer der teuersten Kaffees bleiben.

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