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Finanzierung von Kaffeemaschinen

Kaffeemaschine und SparschweinchenGuten Kaffee trinkt jeder gern. Leider schlagen hochwertige Kaffeemaschinen beim Privatkauf jedoch oft sehr ins Geld. Und auch die gewerbliche Anschaffung ist für kleine Unternehmen besonders dann schwer, wenn sie gleich mehrere teure Siebträgermaschinen für den betrieblichen Einsatz benötigen.

Aus diesem Grund stellen sich viele die Frage, wie eine qualitative Kaffeemaschine finanziert werden kann, ohne dass sehr viel Geld auf einmal investiert werden muss. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag die Vor- und Nachteile der Ratenfinanzierung und des Direktkaufs nennen und auf spezielle Formen der Finanzierung eingehen, die Sie bei der Anschaffung Ihrer neuen Kaffeemaschine im Hinterkopf haben sollten.

Finanzierung auf Raten oder Barkauf: Was lohnt sich wirklich?

Obwohl professionelle Kaffeemaschinen preislich meist im vierstelligen Bereich liegen, ist die häufigste Finanzierungsoption noch immer der Barkauf. Besonders für betriebliche Zwecke bringt diese Option tatsächlich viele Vorteile mit sich. Egal, ob privat oder gewerblich – die Kaffeemaschine ist im vollen Besitz des Käufers und kann demnach nach eigenem Ermessen erweitert oder nach einiger Zeit verkauft werden.

Außerdem kann die Anschaffung einer bzw. mehrerer teurer Kaffeemaschinen für den gewerblichen Einsatz zu den Betriebsausgaben gezählt werden. Das hat einen enormen Vorteil, da der entsprechende Kaufbetrag über den gesamten Nutzungszeitraum gezahlt werden kann. Somit ist eine Ratenfinanzierung für Unternehmen fast hinfällig.

In privaten Haushalten sieht das etwas anders aus, da das Budget hier meist ein anderes ist und eine einmalige Zahlung beim Barkauf vorausgesetzt wird, greifen viele auf andere Finanzierungsformen zurück. Der Ratenkauf oder der Kauf einer Kaffeemaschine auf Rechnung stellen dabei beliebte Alternativen dar. Die Vor- und Nachteile sowie weitere Finanzierungsoptionen möchten wir Ihnen nachfolgend näherbringen.

Kauf-Alternativen: Zahlungsoptionen für Kaffeemaschinen

Kaufoption_Kaffeemaschine

Neben dem Barkauf gibt es eine Fülle an Kaufoptionen und Finanzierungsalternativen. Trotzdem sollten Sie sich bewusst machen, dass bei den besten Kaffeemaschinen neben den Anschaffungskosten auch laufende Kosten entstehen. Legen Sie sich deshalb nur dann eine teure Kaffeemaschine zu, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie für den Kaufpreis, aber auch für etwaige Reparatur- und Wartungskosten aufkommen können.

Bei der Miete einer Kaffeemaschine fallen die laufenden Kosten zwar weg, leider besteht diese Option jedoch nur für Gewerbe und Unternehmen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen zunächst die unterschiedlichen Möglichkeiten für den Privatkauf vor, bevor wir auf die Vorteile und die Nachteile von Miete bzw. Leasing eingehen.

Rechnungskauf für spätere Zahlung

Möchten Sie schnellstmöglich eine eigene Kaffeemaschine erwerben, können den vollen Preis aber nicht direkt bezahlen? In diesem Fall bietet sich der Rechnungskauf an, den Sie bei vielen Anbietern als Zahlungsoption finden werden. Hierbei erhalten Sie Ihre neue Kaffeemaschine direkt nach der Bestellung und sind dann der Eigentümer.

In jedem Fall sollten Sie bei der Rechnungszahlung aber im Hinterkopf behalten, dass Sie den Rechnungsbetrag in der Regel innerhalb weniger Wochen auf einen Schlag bezahlen müssen. Sind Sie dazu nicht in der Lage, können Sie Probleme mit dem Verkäufer bekommen – im schlimmsten Fall wird dieser ein gerichtliches Verfahren einleiten, um Ihre Zahlung zu erhalten.

Begleichen Sie die Kosten rechtzeitig, bringt der Kauf auf Rechnung für Sie als Käufer jedoch durchaus Vorteile mit sich; in der Regel müssen Sie keine Zinsen zahlen, Sie sind sofort der rechtmäßige Besitzer und können die Kaffeemaschine somit nach Erhalt ganz nach Ihren Wünschen nutzen.

Ratenfinanzierung & Kreditkauf

Die Ratenfinanzierung ist eine weitere Möglichkeit, die neue Kaffeemaschine schnell zu erhalten, ohne den gesamten Rechnungsbetrag auf einmal zu zahlen. Auch bei dieser Option gehört Ihnen das Gerät direkt nach der Bestellung. Außerdem haben Sie beim Ratenkauf den großen Vorteil, dass Sie den Betrag nicht auf einmal begleichen müssen.

Stattdessen bezahlen Sie den Kaufpreis in einem Zeitraum von (meistens) 3 bis 5 Jahren in monatlichen Raten ab, sodass Sie einer hohen Einmalbelastung entgehen können. Diese Option bieten viele Verkäufer an, da sie selbst ebenfalls Vorteile aus der Ratenfinanzierung ziehen; durch die flexiblen Rückzahlungen sichern sich die Verkäufer mit Zinsen ab, die Sie bei jeder Zahlung begleichen. So wird der Gesamtpreis, den Sie zahlen, natürlich höher, als es beim Barkauf der Fall wäre.

Trotzdem lohnt sich die Ratenfinanzierung über den Verkäufer meist deutlich mehr als ein Kredit bei der Hausbank. Diese verlangt für den gleichen Auszahlungsbetrag meist höhere Zinsen, als es direkt beim Verkäufer der Fall ist. Ein Vergleich lohnt sich!

Kaffeemaschine über Mietkauf finanzieren

Pärchen mietet Kaffeemaschine

Eine besonders praktische, aber recht seltene Finanzierungsalternative stellt der Mietkaufvertrag dar. Hier zahlen Sie, ähnlich wie bei der Ratenfinanzierung, monatliche Beträge. Während der Zahlungsperiode sind Sie der Mieter der Kaffeemaschine. Da jedoch jeden Monat ein Teil der Rate zur Abbezahlung des Kaufpreises geleistet wird, sind Sie nach dieser Zeit ebenfalls Besitzer des Geräts.

Ein Vorteil beim Mietkauf ist der, dass Sie keinen Kredit mit etwaigen Zinsen aufnehmen müssen. Zwar zahlen Sie monatlich etwas mehr, allerdings müssen Sie vor dem Mietkauf kein Eigenkapital vorweisen. Sobald Sie die monatlichen Beträge nicht zahlen, geht die Kaffeemaschine wieder an den „Vermieter“ über. Ist das nicht der Fall, können Sie sich nach der Zahlungsperiode über die eigene Kaffeemaschine freuen, ohne sich vorher in den Ruin gestürzt zu haben.

Gewerbliches Leasing & Kaffeemaschinen mieten

Besonders beliebte Alternativen zur Anschaffung einer Kaffeemaschine sind die Miete bzw. das Leasing von professionellen Geräten. Diese Optionen stehen Ihnen allerdings leider nur beim gewerblichen Gebrauch zur Verfügung – und machen hier auch am meisten Sinn.

Die Gründe, weshalb Sie sich für einen Mietvertrag entscheiden sollten, sind einfach: Sie zahlen monatlich ein und denselben Preis für die Kaffeemaschine, während der Vermieter für sämtliche Reparatur- und Wartungskosten sowie den Ersatz bspw. bei veralteten Geräten aufkommt. Außerdem sind die Vertragslaufzeiten für diese Art von Mietverträgen oftmals flexibel bzw. kürzer als bei Leasingverträgen.

Der Nachteil beim Mieten ist allerdings, dass Sie nicht der Eigentümer der Kaffeemaschine sind und somit auch nicht über den Verkauf oder die weitere Ausstattung der Maschine entscheiden können.

Möchten Sie das Gerät nach der Zahlungsperiode möglicherweise doch kaufen, bietet sich das Leasing an. Genau wie beim Mietvertrag zahlen Sie hier einen monatlichen Betrag an den Händler, müssen während dieser Zeit allerdings selbst für die Pflege, Wartungen und Reparaturen aufkommen. Mit einer kleineren Abschlagszahlung können Sie die Kaffeemaschine nach dieser Zeit jedoch übernehmen und sind dann der Eigentümer.


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